Gesellschaft

„Alphabet des Ankommens": Comicreportagen

Anja Janßen/Quelle: Deutscher Comicverein e.V. · 01.06.2017

Was bedeutet es, alles hinter sich zu lassen und in einem fremden Land neu anzufangen? Journalistische Reportagen und Comics zu diesem Thema gibt es viele. Ein neues Format sind Comicreportagen.

Das „Alphabet des Ankommens" ist eine Sammlung von Comicreportagen über den Neuanfang in einem fremden Land. Das Projekt kombiniert Journalismus mit Comics, um das Thema Aus- und Einwanderung einmal anders anzugehen. E wie Ehrenamt, M wie Musik oder W wie Wohnsitz: Journalisten und Zeichner aus zehn verschiedenen Ländern berichten davon, wie Migration weltweit Menschen und Nationen prägt.

Comicjournalismus in Deutschland bekannt

Ziel des Projekts ist es, Comicjournalismus in Deutschland bekannt zu machen und als neue Disziplin zu etablieren. Das „Alphabet des Ankommens" ist ein Projekt des Deutschen Comicvereins e.V. und wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Geleitet wird es von den Comiczeichnern Sascha Hommer, Jul Gordon und Arne Bellstorf sowie der Journalistin Lilian Pithan und Axel Halling, dem zweiten Vorsitzenden des Deutschen Comicvereins. Alle zwölf Comicreportagen sind während eines Workshops vom 6. bis 12. März 2017 in Hamburg entstanden. Die Teilnehmenden trafen dort ihre Teampartner und hatten eine Woche Zeit, ihre gemeinsame Reportage zu recherchieren, zu schreiben und zu zeichnen.

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